Für Grillfans

Grillspaß

Es ist nicht nur dieser typische Geruch und Geschmack von knackigen Bratwürsten, der Grillen zu etwas Besonderem macht. Es ist auch das gesamte Prozedere drumherum: vom Aufstellen des Grills, über das Anzünden der Kohle bis zum liebevollen Wenden der Würste im heißen Rauch. Dazu ein Bierchen, gute Laune und sommerliche Temperaturen – was will man mehr?

Sicherheit geht vor

Der Grill sollte fest stehen und zwar abseits von spielenden Kindern. Papier und Holz sind für ein Grillfeuer ungeeignet. Sie qualmen, worunter der Geschmack leidet. Holzkohle oder Grillbriketts sind hingegen optimal, sie brennen sauber und sicher. Das gleiche gilt für GS-geprüfte Grillanzünder. Auf Benzin oder Spiritus sollte man zum Anzünden verzichten. Holzkohle braucht etwa dreißig Minuten, bis sie durchgeglüht ist. Erkennbar ist dies an einer dünnen weißen Ascheschicht.

Zur Grundausstattung gehören eine stabile Zange, Gabel und Wender. Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt zusätzlich noch einen Grillhandschuh zu Hilfe. Ebenfalls wichtig ist, dass kein Fett in die heiße Glut tropft. Hierbei können gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen, die sich auf dem Gegrillten ablagern. Untergelegte Alufolie oder spezielle Alugrillpfannen verhindern dies.

Was Kenner mögen

Neben leicht fettdurchzogenem Fleisch brutzeln Grillfans auch mal Fisch, Obst und Gemüse. Letzteres häufig am Spieß mit Fleisch- oder Wurststückchen dazwischen. Das A und O für Kenner sind und bleiben aber Rostbratwürste, von denen es inzwischen allein in Deutschland 50 verschiedene Sorten gibt. Thüringer sind mit Majoran gewürzt und zeichnen sich durch ihren kräftigen Eigengeschmack aus. Wer es etwas milder mag, nimmt feine Bratwurst oder Geflügelbratwurst. Beim Einkauf sollte man unbedingt auf eine natürliche Hülle achten. Denn erst der Naturdarm macht die Wurst zum knackigen Genuss. Er lässt sie atmen und fördert so das gute Aroma.