Welcher Grilltyp sind Sie?

Grilltypen

Der Hartgesottene

Der Hartgesottene lässt sich von Wind und Regen nicht abschrecken, im Gegenteil: Beim Wintergrillen blüht er erst so richtig auf. Wenn die Schneedecke schön hoch ist schmecken die heißen Würstchen im Naturdarm eben noch besser!

Der Romantiker

Spontanes Grillen gibt es bei ihm nicht. Er plant. Schon Tage vor dem Grillabend macht er sich Gedanken, welche Wurst er seiner Flamme bieten soll. Aber letzten Endes sind es dann doch die klassischen Nürnberger im zarten Saitling. Und die dürfen bei ihm natürlich nur auf den Holzkohlegrill.

Der Kenner

Er hat nicht nur das Grill-Fachwissen im Kopf, das er seinen Gästen natürlich nicht vorenthält, sondern kann es auch wirklich am besten. Er grillt nur knackige Würstchen im Naturdarm, achtet penibel auf das Grillfett und sorgt für den DIN-gemäßen Bräunungsgrad bei Thüringer & Co.

Der Faulenzer

Er kümmert sich mehr um die Unterhaltung seiner Gäste als um sein Fleisch. Am liebsten grillt der Faulenzer mit dem Elektrogrill, schafft es aber trotzdem, dass seine Würstchen schwarz anbraten. Das Grillgut lässt er sich in der Regel von seiner Partnerin besorgen.

Der Prahler

Er grillt zwar nicht am besten, aber dafür am intensivsten. Natürlich bevorzugt er den Holzkohlegrill, den er mit einem ordentlichen Schuss Spiritus anfeuert. Der Prahler legt nur die dicksten und knackigsten Würstchen auf, die wegen ungewollter Flambierung auch schnell mal anbrennen. Frauen schrecken oft zurück, wenn sie sehen, dass er sein Bier als „Würzzusatz“ auf den Grill gießt.

Der Naturbursche

Er nutzt eine Feuerpfanne, über der ein schwenk- und höhenverstellbarer Rost hängt. Er fühlt sich so seinen Urahnen am nächsten und kann seinen archaischen Drang befriedigen, die knackigen Würstchen – am besten im Naturdarm – nach alter Sitte zu grillen.

Der Trendsetter

Der Trendsetter grillt nicht, er „beeft“ – und das natürlich stilecht mit einem Barbeque-Grill. Er hat längst erkannt, dass man heute seine Lebensmittel wieder selbst herstellt und schreckt dabei nicht vor verrückten Kombinationen wie Aprikose-Frischkäse-Mischungen im Brät zurück. Bei der Hülle bleibt er jedoch ganz klassisch und greift zum Naturdarm.

Der kleine Genießer

Diesem vorwiegend unter zehn Jahre alten Grilltyp dauert es meist zu lange, bis die Kohlen richtig durchgeglüht sind, zudem sind ihm Bratwürste zu heiß, denn er liebt den schnellen, unproblematischen Snack mit den Fingern. Deshalb ist er meist mit einer knackigen Wiener in der Hand anzutreffen.