Event: Craft-Beer meets Craft-Wurst

Kitchen Symphony, Eatertainment, Local, Seasonal oder Street Food – noch nie gab es so viele Paralleltrends. Essen ist das neue Pop, betont das Frankfurter Zukunftsinstitut. Und zwei echte Popstars betreten am 15. Juni 2017 in Hamburg die kulinarische Bühne: Unter dem Motto „Craft Beer meets Craft Wurst“ zeigt der Zentralverband Naturdarm, wie ein Traditionsprodukt auch nach 2.000 Jahren aktueller denn je ist.

 

Man nehme ein halbes Schwein, frische und natürliche Zutaten, handwerkliches Können und die nötige Portion Kreativität: Anna Steffen weiß, wie erstklassige Qualität entsteht. Vor den Augen zahlreicher Insider kreiert Deutschlands beste Jungfleischerin in der Hamburger Craft Brauerei Hopper Bräu drei verschiedene Bratwurstsorten – einen groben Klassiker, eine italienische Salsiccia mit Fenchel und eine Variante mit Tomate-Basilikum. Passend zur jeweiligen Wurst gibt’s das entsprechende Craft Beer. Mehr Handwerk geht nicht.

So unterschiedlich die drei Bratwurstspezialitäten auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie alle stecken in natürlicher Hülle. Hendrik Haase, Moderator der Veranstaltung und einer der bekanntesten New Age Butcher hierzulande, ist bekennender Naturdarm-Fan:  „Bei einer Bratwurst sind aus meiner Sicht der Knack und der Biss ganz entscheidend. Und der Biss von einem Naturdarm ist ein komplett anderer als von einem Kunst- oder Kollagendarm. Außerdem trägt die natürliche Hülle zum gesamten Geschmacksprofil der Wurst bei.“

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Wie gut Wurst und Bier harmonieren, weiß Wurstsommelier Hendrik Haase aus eigener Erfahrung: In seiner Berliner Metzgerei gibt es unter anderem eine handgemachte Bratwurst mit Craft Beer und Lauch. Auch Anna Steffen freut sich, wenn ihre Wurstkreationen, die sie in der elterlichen Fleischerei im schleswig-holsteinischen Muxall herstellt, bei den Kunden ankommen. Und genau das ist der Fall, denn Wurst erlebt gerade ein echtes Comeback. Restaurants setzen den Klassiker neu in Szene. Fleischereien punkten bei ihren Kunden mit individuellen Spezialitäten. Außergewöhnliche Zutaten à la Avocado oder Zitronengras und exotische Gewürze wie Koriander oder Chili sorgen dabei für neue Geschmackserlebnisse.

Inspiriert durch Kochportale, Blogs und Apps produzieren sogar Hobbyköche ihre eigene Craft Wurst. Stets mit von der Partie: der Naturdarm. Seit mehr als 2.000 Jahren macht die natürliche Hülle jede Wurst einzigartig. „Ob traditionelle Würste, die eine ‚Geschichte‘ erzählen, oder kreative Neuheiten – der Naturdarm hat einen entscheidenden Einfluss auf Aussehen und Geschmack der jeweiligen Wurst. Er unterstützt das herzhafte Aroma und sorgt für den typisch knackigen Biss“, so Heike Molkenthin, Vorsitzende des Zentralverbands Naturdarm, der in diesem Jahr sein 70. Jubiläum feiert.

Wenn Metzgerkunst auf Brautradition trifft, sind wir Deutsche bekanntlich ohnehin kaum zu bremsen. Entsprechen die kulinarischen Kulturgüter auch noch dem aktuellen Zeitgeist, lassen sich Profis, Foodies, Blogger und Genießer gleichermaßen begeistern. Das hat die Veranstaltung Craft Beer meets Craft Wurst eindrucksvoll bewiesen. Denn eines steht fest: Food ist längst zum Statussymbol geworden – und Handgemachtes triumphiert.