Bockwurst

Bockwurst

Bock auf Wurst

Sie ist der Deutschen liebstes Fingerfood und gehört seit Jahrzehnten zu den Highlights auf Kindergeburtstagen – die Bockwurst, gern im Duett mit Kartoffelsalat serviert. Die Brühwurst wurde 1893 von einem Berliner Gastwirt erfunden. Aufgrund des Namens könnte man schließen, dass sie ursprünglich aus dem Fleisch von Schaf- oder Ziegenböcken hergestellt wurde. Weit gefehlt! Die handliche Delikatesse wurde traditionell auf Bockbierfesten verzehrt – daher die Bezeichnung.

Was die Bockwurst ausmacht

Bockwürste gibt es in unterschiedlichen Größen – von 30 Gramm bis etwa 200 Gramm als Riesenbockwurst. Auch die Rezeptur variiert. Allerdings müssen Bockwürste zu 85 Prozent aus feinem Mett bestehen. Das stammt in der Regel vom Schwein, aber auch vom Schaf, Truthahn oder Kleingeflügel. Als Basisgewürze sind Salz, Paprika und weißer Pfeffer vorgesehen. Typisch für alle Bockwürste ist der Naturdarm. Er stammt meist vom Schaf oder Schwein und sorgt für den knackigen Biss.

Der Star unter den Bockwürsten

Eine ganz besondere Brühwurst-Spezialität ist die Weißwurst. Hauptbestandteil der bayerischen Delikatesse sind Kalbfleisch und Schweinespeck. Dazu kommen unterschiedliche Gewürze. Frische Petersilie, Zwiebeln und Zitronen sind hierbei gängige Zutaten und unterstützen das feine Aroma der Weißwurst. Der Fremdwassergehalt darf höchstens 25 Prozent, der Fettgehalt maximal 30 Prozent betragen. Die fertige Brätmasse wird in Naturdärme vom Schwein gefüllt. Das Besondere an der Weißwurst: Zum Verzehr wird die Wurstmasse aus der natürlichen Hülle heraus „gezuzelt“.